Für mehr Frauengesundheit in Wien
7. September 2016
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Als Beiratsmitglied des Expertinnenbeirats für Frauengesundheit der Stadt Wien arbeite ich gerne über Partei- und Weltanschauungsgrenzen hinweg engagiert mit allen Beteiligten zusammen.

Neben vielen guten und wichtigen Projekten möchte ich zusätzliche Schwerpunkte setzen:

  • Die Aufnahme des Menschenhandels und der Zwangsprostitution in eine Sensibilisierungskampagne des Gesundheitspersonals
  • Die Problematik der Frauenausbeutung durch Leihmutterschaft
  • Die Förderung und Vertiefung der geschlechtsspezifischen Medizin, denn „80 % der vom Markt genommenen Medikamente sind auf Nebenwirkungen bei Frauen zurückzuführen,“ so die Frauengesundheitsexpertin Alyson McGregor (Nirgendwo zeigt sich besser, dass die Gendertheorie nicht recht hat, wenn sie die Geschlechter als lediglich soziale Konstrukte bezeichnet.)
  • Die Erforschung der Auswirkungen der chemischen Verhütung auf den heranreifenden Körper sowie bei Nikotin- oder Alkoholgenuss
  • Die Weiterführung der Motivforschung zur Abtreibung, die von der Vorgängerin der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten von 1998 bis 2001 durchgeführt wurde
  • Weiters darf auf das Thema Prostitution nicht vergessen werden. Es sind über 3000 Frauen (und 62 Männer) in Wien gemeldet. Die Polizei spricht allerdings von insgesamt bis zu 8000 betroffenen Menschen. Wie geht es diesen Menschen, sind sie Gewalt ausgesetzt, welche Hilfen und Ausstiegsmöglichkeiten wünschen sie sich?
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