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Meine Rede zum Frauenvolksbegehren zu den Themen „Armut bekämpfen“ und Konfliktschwangerschaften
25. April 2019
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Bruno Kreisky sagte 1973 im Hohen Haus zum Thema Abtreibung: „Man muss alles tun, um im Bereich der Politik diesen Paragraphen so obsolet zu machen, wie dies mit den Mitteln der Politik, der Psychologie und auch der Moral nur geht, um die Frau zu veranlassen, dass sie dann, wenn sie empfangen hat, das Kind behält.“ Vielleicht wollte er den Paragraphen deswegen obsolet machen, weil ihm klar war, dass Abtreibung ein schlagendes Herz stoppt?
Nicht Ideologie und Scheuklappen dürfen Politik bestimmen, sondern das Wohl jedes einzelnen. Wir wollen eine Welt schaffen, in der sich keine Frau durch die Umstände zu einem Schwangerschaftsabbruch gedrängt fühlt.
Hier meine Rede zum Frauenvolksbegehren zu den Punkten „Armut bekämpfen“ und Konfliktschwangerschaften.

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4 comments

  1. Sehr geehrte Frau NRAbg. Kugler!
    Ich danke aus tiefstem Herzen für Ihre Standhaftigkeit!Aber das Thema Schwangerschaftsabbruch, wurde auch hier in seiner Tragweite nur gestreift,
    Das seelische Leid, etwas getan zu haben was die Frau für den Rest ihres Lebens belastet, sie traurig stimmt bis in die Depression,
    das ist nicht – wie mir vor kurzem gesag wurde-„Weil man diskriminiert“
    Nein! Sondern weil der Mensch in seinem tiefste Inneren nicht zu betrügen ist!
    Weil man dort spürt was richtig ist! Egal wie es zur Schwangerschaft gekommen ist – es beginnt Leben!

    Dies Beratung fehlt zur Gänze! Das hat die vergangene Regierung geschafft – die vom Gestz geforderte Beratung, die zum Beistand werden könnte – völllig hinaus zu drängen!
    Für mich ist „Aktion Leben“- die Unterstützung Schwangerer Frauen in dieser schwierigen Zeit unwahrscheinich wetvoll; solche initiativen gehören verstärkt!!!!

    Zweitens ist die „sexualaufklärung“ , die – ebenfalls von der vergangenen Regierung so gepuscht wurde (und immer noch wird in diesen Kreisen) eine Verführung minderjähriger, bis hin zum Kindesalter!
    Sie raubt dem Kind /Jugendlichen gesund an LEib und Seele erwachsen zu werden – Zum Glück wurde dem bereits eine Grenze gesetzt! Dafür sind wir überaus dankbar!

    Der Mensch braucht Zeit zu reifen, der Körper, der Geist/Seele; erst mit 18 oder 20/22 Jahren ist man soweit, dass man gute -umsichtige Entscheidungen treffen kann, wenn man in einem gesunden Umfeld aufwächst, wo dies auch unterstützt wird! Dafür gibt es genügend psychologische Abhandlungen.
    Wenn junge menschen hingeführt werden zu einen´m Leben in Verantwortung, dann würden auch ungewollte Schwangerschaften zurück gehen; dann würde ein Mädhen/eine Frau nicht zu einer Abtreibung gezwungen werden!

    Es gab und gibt wunderbare programme die die jugend helfen sich vor Chaos im eigennen Leben zuschützen, die über Wertschätzung des Lebens lehren, und der Sexualität,
    Auch wir haben vor 30 jahren uns bemüht ein Programm an Schulen zu bringen: „Free Teens“- das zu einer gesunden , enthalsmen Lebensweise ermutigt, solange man teenager ist; und damit frei macht von vielen Soregen (Schwangerschaft, Aids und andere Erkrankungen).
    Dies wurde in den USA entwickelt und einige Zeit hindurch erfolgreich angewendet, da dort plötzlich AIDs /HIV zur Todesursache Nummer 1 unter jungen Menschen (18-25) geworden war;
    (Es hatte die besten Statistiken, weil sebst kondome nicht vor dem HIV virus schützen- in Untersucheungen hat man festgestellt, dass nach einiger Zeit auch der Partner erkrankte- an einer TÖDLICHEN Krankhet)

    Unser Aidhilfe Haus hat uns ausgelacht dafür!
    Eine einzige Dame hatte einen Wert in diesem Programm gesehen: Dr. Kubec, Schulärztliche LEitug im Stadtschulrat- damals 1093/ 94. Aber ihre Mitarbeiterin hatte nichts mehr untersnommen.

    Auch an anderen Stellen wurde ich ausgelacht: Damals Familinemin. Abteilung Jugend, An NMS meiner Tochter, etz.
    Deshalb sind wir ihrer PPartei überaus dankbar, dass Sie sich hier stark machen!

    Ma könnte ohne Ende darüber reden!

    Schulbücher sind auch noch eine Baustelle —

    Man könnte endlos auch darüber sprechen,
    Statt

  2. P. Jakob Förg

    Sehr geehrte Frau Mag. Kugler!
    Für Ihren Einsatz gegen die Abtreibung möchte ich Ihnen herzlich danken. Es geht um Lebensrecht der wehrlosen ungeborenen Kinder. – Danke auch für das Kreisky-Zitat! Mir erzählte Bischof Oskar Sakrausky, dass ihn Bruno Kreisky gefragt hatte, wie er zur Abtreibung steht. Sakrausky hatte absolut die Abtreibung abgelehnt. Leider hatten die drei SPÖ Frauen (Donald …) Kreisky überrumpelt.

  3. Vielen Dank für diese beherzte Rede!
    In einem Land in dem die häufigste Todesursache die Abtreibung ist der jedes Dritte Kind in Österreich zum Opfer fällt braucht es mutigebPolitikerInnen die dagegen halten.
    Mein Bild von Dr. Kreisky hat sich ebenfalls deutlich verbessert.

  4. Hreniuk Irmgard

    Liebe Frau Kugler,
    herzlichen Dank für Ihre klaren Worte bzgl Konfliktschwangerschaften. Da es dabei um Leben und Tod geht, glaube ich sollte dieses Thema ohne ideologischen Kleinkrieg mit höchster Umsicht im Sinne der Frauen und der Kinder behandelt werden. Ganz wichtig dabei ist auch die eugenische Indikation, die den Spätabbruch vorsieht und welches gesellschaftspolitische Signal an Menschen mit Behinderung dabei gesendet wird. Ich bin Mutter von 4 Kindern und unser ältester Sohn hat eine Mehrfachbehinderung. Er zeigt uns jeden Tag wie wertvoll und glücklich er sein Leben empfindet, und wir dürfen daran lernen. Ich glaube, wir sind aufgerufen das Leben,wie immer es sich zeigt und uns geschenkt wird, zu schützen. Bitte hören Sie nicht auf in Ihren öffentlich Auftritten die Menschen daran zu erinnern! Herzliche Grüße Irmgard Hreniuk