Verdienstauszeichnung des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens
25. Februar 2026
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Politiker erleben für ihre Arbeit nur sehr punktuell Anerkennung. Dass der Souveräne Malteserorden meine Arbeit heute mit einem Verdienstkreuz mit Wappenschild der Verdienstauszeichnung “pro Merito Melitensi” geehrt hat, erfüllt mich daher mit Dankbarkeit.
Nicht ich verdiene diese Auszeichnung, sondern all jene, die in dieser Arena für das Gute und die Vernunft einstehen. Dieser Orden bedeutet, dass jemand die Mühen der Ebene und der Täler gesehen – oder zumindest erraten – hat.
Der Leitspruch der Malteser lautet: „Tuitio Fidei“ – die Bewahrung des Glaubens – und „Obsequium Pauperum“ – der Dienst an den Armen. In diesem Anliegen spielt die Politik eine wichtige Rolle.
Der politische Philosoph Nicolás Gómez Dávila schreibt:
„Die Kirche hat zu viele Ordensbrüder, es fehlen Ordensritter.“
In unserer Zeit braucht es vielleicht mehr denn je eine echte ritterliche Haltung – geprägt von Verantwortungsübernahme, Mut, Tugendhaftigkeit sowie Opfer- und Dienstbereitschaft.
Christen waren in der Geschichte Motoren außergewöhnlicher gesellschaftlicher Veränderungen. Im juristischen Bereich sprechen wir in diesem Zusammenhang von der „Humanisierung des Rechts“. Viele heute selbstverständliche Prinzipien haben durch das Christentum Eingang in unser Denken gefunden.
Die Malteser haben dazu quer durch die Jahrhunderte wichtige Beiträge geleistet. Diese Entwicklung ist nicht abgeschlossen. Gemeinsam arbeiten wir weiter daran – und durch diesen Orden bin ich dazu noch mehr motiviert. Danke!
xy



