Penionssystem zukunftsfit machen!
9. Juli 2026
0

Budgetdebatte im Nationalrat zum Thema Pensionen am 9. Juli 2026. Dazu meine Rede:

Rund ein Viertel des Bundesbudgets fließt bereits heute in den Bundeszuschuss zur Pensionsversicherung und in Beamtenpensionen – mit weiter steigender Tendenz aufgrund des demografischen Wandels.

Allein der Zuwachs in den letzten fünf Jahren ist ca. so groß wie unser Gesamtbudget für Familien oder Bildung oder Wissenschaft.

Seit 1960 ist die Lebenserwartung bei Frauen um 10 Jahre und bei Männern um 13 Jahre gestiegen. Das faktische Pensionsantrittsalter hat sich kaum verändert.

1960 war jeder Achte über 65 Jahre alt. Heute ist es jeder Fünfte.

Das kann sich nicht ausgehen! Wir müssen das Pensionssystem zukunftsfit machen!

1980 gab es in Österreich 62.000 Rekruten – also 17-jährige männliche Österreicher. 2025 waren es nur 40.000 – zeitgleich ist die Bevölkerung Österreichs um 20% gewachsen – durch Alterung und Zuwanderung. 

Und noch eine Zahl: 1960 finanzierten 10 Arbeitnehmer 1,7 Pensionisten, 2042 werden es 5 sein. Das kann sich nicht ausgehen!

Wir müssen das Pensionssystem zukunftsfit machen! 

Kollege Muchitsch lehnt das anscheinend kategorisch ab. Schade! 

Kollege Wurm behauptet, die FPÖ lehnt das auch ab. Aber Gott sei Dank sehen das bei Euch nicht alle so: FPÖ-Finanzsprecher Schiefer sagte im Standard vor einer Woche: „Man muss genau diskutieren, für wen es zumutbar ist, länger zu arbeiten: für Leute etwa, die länger studiert haben und die keine körperlich schweren Arbeiten verrichten mussten. Das muss ein Teil dieser Reformen sein.“  Das sehe ich auch so.

Langfristig muss die Reform sein, unter Wahrung des Vertrauensschutzes. Das schulden wir den kommenden Generationen! Die kürzlich beschlossene Aktivpension ist dazu ein wichtiger Schritt!

Wir müssen das Pensionssystem zukunftsfit machen.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.