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Abschlussveranstaltung des Projektjahrs der Muslimischen Jugend gegen Antisemitismus
7. Mai 2019
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Am 6. Mai durfte ich in Vertretung von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka an der Abschlussveranstaltung des Projektjahrs der Muslimischen Jugend gegen Antisemitismus teilnehmen. Eine beeindruckende Veranstaltung!

 

Dazu meine Rede:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es ist ein Privileg für mich, Zeugin zu sein eines solchen Projekts und des eben gehörten Aufeinanderzugehens von IGGÖ-Präsidenten Vural und des IKG-Präsidenten Deutsch!

Zuallererst möchte ich die Grüße von Herrn Bundeskanzler Sebastian Kurz übermitteln, der sich sehr über die Einladung zur heutigen Veranstaltung gefreut hat und bedauert, nicht persönlich daran teilnehmen zu können!

Außerdem überbringe ich ein Grußwort des Präsidenten des Nationalrats Mag. Wolfgang Sobotka, das ich nun verlese (Link siehe unten)…

Als Menschenrechtssprecherin des ÖVP-Parlamentsklubs gratuliere ich zur Initiative „MuslimInnen gegen Antisemitismus“ herzlich sowohl zu diesem Projekt sowie zur heutigen Abschlussveranstaltung.

„MuslimInnen gegen Antisemitismus“ ist eine Initiative der Jugend. Was kann die Jugend verändern, könnte man einwenden! Die Jugend hat eine tragende Rolle als Ideengeber und in der Inspiration und Vorbereitung jener, die selbst schneller als man meint in der Verantwortung stehen.

Was können Dialog und Kennenlernen gegen Antisemitismus tun? Man könnten einwenden, reden ist leicht! Ein kanadischer Schriftsteller schrieb einst: “Die Kraft einer Idee dürfen wir nicht unterschätzen! Viele Ideen haben ihren Überbringer lange überlebt. Gegen die Kraft einer Idee hilft kein Schild, kein Schwert kann sie zerteilen, kein Gift sie umbringen.“

Andere könnten einwenden, was bringt es, wenn sich ein paar wenige engagieren? Hier möchte ich die Soziologin Margaret Mead zitieren: “Kann eine kleine Gruppe denn wirklich die Welt verändern? Und ob – es waren immer nur kleine Gruppen, die die Welt verändert haben!“

Wo Menschen abgewertet, instrumentalisiert oder stigmatisiert werden, steht am Ende das Leiden von Unschuldigen. Was wir in unserer Geschichte gesehen haben, ist die Spitze eines Eisberges. Der moderne Terror von Christchurch über Sri Lanka und über Pittsburgh sind auch Spitzen eines Eisberges eines Menschenbildes, das wir ablehnen. In Österreich sind Demokratie, Menschenwürde, Menschenrechte und Freiheit des Menschen Schlüsselwerte. Es gibt keinen Platz für Antisemitismus, keinen Platz für Rassismus in Österreich. Die MJÖ trägt mit diesem Projekt dazu bei bei, diese Werte zu fördern. Dafür wünsche ich Euch alles Gute!

Im Namens des Bundeskanzlers und des Nationalratspräsidenten wünsche ich den Musliminnen und Muslimen in Österrich einen gesegeten Ramadan.

Interessant zum Nachlesen auch das Grußwort des NR-Präsident Sobotka: GrußwortMuslimischeJugendÖsterreich NR-Präs Sobotka


Mediale Berichterstattung:

Der Standard: Muslime und IKG feiern Projekt „MuslimInnen gegen Antisemitismus“

6. Mai 2019, 18:34 16 – derstandard.at/2000102625084/IKG-und-Islamische-Glaubensgemeinschaft-feiern-MuslimInnen-gegen-Antisemitismus


APA0430 5 II 0519 Mo, 06.Mai 2019 – 
Islam/Judentum/Österreich – Projektjahr der jungen Muslime zu Antisemitismus prominent beendet – Utl.: Bekenntnisse gegen Antisemitismus von allen Seiten

et al. 

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