Der 21. März ist Weltdownsyndromtag
21. März 2018
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(zum Foto: als Symbol für den Tagesanlass werden in vielen Ländern der Welt verschiedenfarbige Socken getragen)

Heute ist Weltdownsyndromtag (21. März)! Hier kommen Eltern von zwei (!) Kindern mit Trisomie 21 zu Wort: „Ja, vielleicht sind Menschen mit Trisomie 21 gehindert die Dinge zu tun, die unsere Gesellschaft uns als unentbehrlich und wichtig verkauft. Wir haben in den letzten drei Jahren festgestellt, dass Menschen mit Trisomie 21 genau die wichtigen Dinge des Lebens tun. Diejenigen die wir „Normalen“ im Alltag kläglich vermissen weil niemand mehr Zeit dafür hat. Diese Menschen haben Zeit, versprühen Lebensfreude, verschenken grundlos Umarmungen und sind ehrlich und direkt.“*

In der kathPress vom 17.3. liest man: „Franziskus … schweift beim Stichwort „Wegwerfkultur“ von seiner Predigt ab. Drastisch wie selten verurteilt er die Tendenz, vermeintlich nutzloses Leben zu beseitigen. Der Papst knüpft bei seiner Kindheit an, als die Lehrerin von dem Brauch im antiken Sparta erzählte, missgebildete Neugeborene zu töten, und die Schüler protestierten: „Wie grausam ist das denn! – Brüder und Schwestern, wir machen das Gleiche, mit mehr Grausamkeit, mehr Wissenschaft.“ Die Kleinen, Schwachen, sagt er, „sind heute nicht gewünscht“, und damit werde auch Jesus ausgeblendet. Das ist, auf simple Sätze reduziert, die Analyse des Papstes zur Krise der Ethik und zur Krise des Glaubens.“

*Link: https://www.unikat-bild.ch/unikat-kinder/

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