Gedenken an den Völkermord an den Armeniern (24. April)
24. April 2018
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Der 24. April ist der Gedenktag an den Völkermord, der 1915/16 am Armenischen Volk verübt wurde. Am 24. April 1915 wurden mehr als  2000 Armenier in Istanbul von den türkischen Behörden verhaftet. Insgesamt fielen dem Völkermord wahrscheinlich mehr als eine Million Menschen zum Opfer. Unter ihnen befanden sich neben dem maßgeblich betroffenen armenischen Volk auch assyrische, chaldäische und griechische Christen.

Kürzlich besuchte ich Abt Paulus im Mechitaristenkloster Wien. Er selbst ist am Musa Dach geboren! Besonders bewegt hat mich dort das Museum des Klosters, welches auch den Völkermord thematisiert (Titelbild). Ein Mahnmal (siehe Beitragsbild) steht im Hof des Klosters. Nie dürfen wir vergessen, welches Leid diesem Volk zugefügt wurde! Heute sind meine Gedanken und Gebete bei allen Familien, die ihre Angehörigen in diesem schrecklichen Genozid verloren haben – sie haben es noch nicht vergessen. Ich denke auch an das heutige Armenien, in dem es die Menschen nicht leicht haben – Armut, kaum existente Gesundheits- und Altersversorgung, die schwierige geopolitische Lage, usw.

Als Vorsitzende der Armenischen Freundschaftsgruppe im Parlament bin ich dankbar für die Möglichkeit, die Freundschaft Österreichs zum armenischen Volk zu stärken und Armenien wo es möglich ist auch zu unterstützen.

Trotz der derzeitigen Turbulenzen in Armenien (http://www.bbc.com/news/world-europe-43868433) wird der Tag dort sehr feierlich begangen. Hoffentlich kann ich im nächsten Jahr vor Ort dabei sein!

Bild: Mahnmal zum Armenischen Genozid im Garten des Mechitaristenklosters, Wien

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