Meine Aufgabe als Menschenrechtssprecherin des ÖVP-Parlamentsklubs
27. Januar 2018
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Ich freue mich auf meine Arbeit als Menschenrechtssprecherin des ÖVP-Parlamentsklubs!

Dafür kann ich mit Gewinn auf meine Ausbildung zurückgreifen: Ich habe im Jusstudium einen Fokus auf Europarecht und internationales Recht gelegt und mein Doktorat über Menschenrechte im Internationalen Strafrecht (Den Haag) geschrieben. Dafür habe ich den Leopold-Kunschak-Preis bekommen. Über die EU-Grundrechtecharta habe ich ein Buch herausgegeben.

Meine Tätigkeit in Brüssel, Straßburg und New York City bei EU, Europarat und UNO (Vollzeit über vier Jahre lang) sowie bei der OSZE in Wien und Warschau ist für diese Funktion eine große Hilfe. Bei der EU-Grundrechteagentur war ich für eine Periode Mitglied im Advisory Panel.

Im Wiener Gemeinderat war ich von 2015 bis 2017 bereits Menschenrechtssprecherin des ÖVP-Rathausklubs: Dabei konnte ich auch aus der Oppositionsrolle heraus viel erreichen (Details dazu finden Sie auf dieser Webseite – www.gudrunkugler.at).

Einige Medien kritisieren, dass ich eine Standesbeamte verteidigt habe, die aus Gewissensgründen eine Ehe von zwei Männern nicht abwickeln wollte. Was diese Medien nicht dazusagen ist, dass man die Dame für ihre Haltung ins Gefängnis gesteckt hatte! Ich hoffe, dass niemand in Österreich ernsthaft für Gefängnisstrafen bei Gewissensvorbehalten eintritt.

Ich werde engagiert für Menschenrechte in Österreich, Europa und der ganzen Welt eintreten und freue mich auf gute Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, den Behörden, Ministerien, NGOs, Kirchen und der Zivilgesellschaft.

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2 comments

  1. Florian Praxmarer

    Ich freue mich sehr über die kompetente Stimme von Dr. Gudrun Kugler in der Neuen Volkspartei unter Sebastian Kurz.

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  2. Wie sehr wir Ihre Arbeit bitter nötig haben, zeigen die Kommentare des ORF und der Medien auf Ihre Bestellung zur Bereichssprecherin des ÖVP-Klubs im Parlament. „Hardlinerin!“
    Auf unsere Beschwerden beim ORF kam die Standard-Antwort:
    Sehr geehrter Herr Reinisch,
    haben Sie zunächst vielen Dank für Ihr Feedback. Wir haben in der Redaktion den Begriff „Hardlinerin“ schon besprochen – und werden diese Debatte noch fortsetzen. ORF.at bedient sich, wie auch anderen Medien, einer griffigen Sprache. Auch viele andere Medien, darunter auch „Die Presse“, APA, „Der Standard“, „Kurier“ und die „Wiener Zeitung“ haben Gudrun Kugler-Lang schon als Hardlinerin bezeichnet.

    Die Bezeichnung war aber jedenfalls nicht als Verunglimpfung oder gar Beleidigung intendiert. Vielmehr beschreibt sie eine Wertehaltung – gerade im christlichen Kontext. Auch in der Berichterstattung über die unterschiedlichen Strömungen in der katholischen Kirche und im Vatikan ist die Bezeichnung „Hardliner“ in den meisten Medien gängig.

    Beste Grüße
    Redaktion ORF.at

    Daraufhin haben wir sehr sauer reagiert und unter anderem geantwortet, dass der ORF von seiner eigenen Wertehaltung
    ausgeht, obwohl er von Gesetzes wegen neutral berichten müsste. Und noch Schärferes haben wir geschrieben.

    Bitte halten Sie durch und wir beten wir für Sie.

    Mit dankbaren Grüßen

    Karl Reinisch

    P.S.: Die wahren Hardliner sind die Funktionäre vom HOSI, die BM. a.D. Reinisch-Hosek und vor allem
    der Rechtsanwalt Helmut Graupen

    Antworten Edit