Rohani – Staatsbesuch: Menschenrechtssituation im Iran ansprechen!
3. Juli 2018
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Anlässlich des morgigen Staatsbesuchs des iranischen Staatsoberhaupt Hassan Rohani in Wien habe ich unserem Bundeskanzler einen Brief geschickt, in dem ich ihn bat, die menschenrechtliche Situation, insbesondere im Bereich Religionsfreiheit beim Staatsbesuch anzusprechen. Dazu habe ich ihm einige aktuelle Fälle von Christen übermittelt, die zu Gefängnisstrafen verurteilt worden sind.

Die aktuellen Entwicklung durch die fortschreitende Einschränkung der Religionsfreiheit im Iran sind besorgniserregend: In den letzten Monaten gab es einige Verhaftungen von Christen, einzig und allein, weil diese im Iran Hauskirchen besucht oder geleitet haben. Obwohl diese Menschen keinerlei Straftat begangen haben, stehen sie wegen „Vergehen gegen die nationale Sicherheit“ vor Gericht.

Besonders schockierend sind die Fälle von Saheb Fadaie, Youcef Nadarkhani, Yasser Mossayebzadeh and Mohammad Reza Omidi, die aktuell eine 10-jährige Gefängnisstrafe erwarten, weil sie Hauskirchen leiteten. Im Jahr 2017 allein wurden mehr als ein Duzend Christen zu 10 bis 15 Jahren Haft verurteilt.

Weitere Informationen dazu: https://www.worldwatchmonitor.org/2018/06/four-iranian-christians-set-to-begin-ten-year-prison-sentences/

 

 

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