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Aktuell in der Bezirkszeitung DonaustadtEcho
19. September 2019
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Mein Interview zum Nachlesen: PolitikerInnen aus der Donaustadt stellen Ihre Ideen vor!

Bitte stellen Sie sich vor!

Ich bin 42 Jahre alt, Mutter von vier Kindern, Juristin und Theologin, Nationalratsabgeordnete und Menschenrechtssprecherin des ÖVP-Parlamentsklubs. Meine Arbeitsbereiche sind Menschenrechte, Soziales, christliche Werte, Förderung der Familie und Anliegen aus Floridsdorf und der Donaustadt. Hobbies: Meine Kinder! Reisen, jonglieren, snowboarden.

Was assoziieren Sie mit der Donaustadt?

Durchatmen! Platz zum Leben. Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten erinnern uns daran, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht! In vielen Grätzeln gibt es echte Nachbarschaftshilfe – das finde ich wunderschön, so soll Leben sein! Meine Lieblingsplätze liegen an der Alten Donau und in der Lobau… und in den vielen gemütlichen Gasthäusern, in die ich oft Freunde mitbringe.

Wie bewerten Sie die Arbeit im Nationalrat in der letzten Legislaturperiode?

Wir haben einen wichtigen Reformkurs für Österreich begonnen. Die Schuldenpolitik wurde beendet – erstmals seit 60 Jahren! Wir haben Steuern gesenkt und Familien entlastet und die illegale Migration beendet. Welche Vorhaben haben für Sie in den nächsten 5 Jahren besondere Dringlichkeit? Der Reformkurs muss weitergehen: Von Arbeit soll man leben können; die Pflege muss langfristig gesichert werden, damit Altern in Würde möglich ist. Den Klima- und Umweltschutz müssen wir sehr ernst nehmen – in der Politik sowie im persönlichen Leben! Für meine Familie ist klar: Wir werfen kein Essen weg. Wir geben Kleidung an das nächste Kind weiter und wir fahren, wann immer möglich, öffentlich.

Sie nennen sich eine christlich-soziale Politikerin. Was heißt das für Sie?

Ich bemühe mich um den umfassenden Schutz der Menschenwürde. Politik verstehe ich ausschließlich als Dienst am Menschen: Wir sollen nicht der Macht hinterherjagen, sondern für wichtige Fragen gute Lösungen suchen. Christlich-sozial heißt, unsere Identität und unsere Werte zu bewahren und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Das Thema Familie liegt Ihnen besonders am Herzen:

Ich bin selbst vierfache Mutter. Jedes Kind soll in Österreich willkommen sein! Durch den Familienbonus haben wir Familien mit Kindern steuerlich deutlich entlastet. Wir wollen Familie vom Druck von außen befreien, damit das Familienleben leichter gelingt. So können unsere Kinder bestmöglich ins Leben starten!

Warum soll Sebastian Kurz wieder Kanzler werden?

Die Menschen waren mit Kanzler Kurz und seinem Team zufrieden. Der Misstrauensantrag war sachlich nicht gerechtfertigt. Wer möchte, dass Sebastian Kurz den Reformkurs für Österreich weiterführt, muss ihn wählen! Ich unterstütze ihn dabei gerne!

Was wünschen Sie sich für die Donaustadt?

Wir erleben einen Bauboom in der Donaustadt. Dabei müssen wir den Dorfcharakter erhalten und Infrastruktur – also öffentliche Verkehrsmittel, Nahversorgung, medizinische Versorgung – sicherstellen! Mehr höhere Bildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze brauchen wir auch – damit die Donaustadt ein Bezirk der kurzen Wege wird.

Artikel zum Nachlesen: UNO-Gedenktags für Opfer religiös motivierter Gewalt

16 Kirchen und Religionsgemeinschaften setzen Zeichen anlässlich des ersten UNO-Gedenktags für Opfer religiös motivierter Gewalt. Der kürzlich von den Vereinten Nationen eingeführte Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung wird am 22. August 2019 erstmals begangen. Zu diesem Anlass trafen am Vorabend des Gedenktages Vertreter aus 16 Kirchen und Religions- und Glaubensgemeinschaften am Gelände des Campus der Religionen in der Seestadt Aspern in Wien zusammen. Initiiert wurde dieses Treffen von der Nationalratsabgeordneten Dr. Gudrun Kugler, die stellvertretende Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Menschenrechte, die dazu in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von Jan Figel, EU-Sonderbeauftragter für Religionsfreiheit und Prof. Ingeborg Gabriel, Sonderbeauftragte der OSZE im Kampf gegen Rassismus, Xenophobie und Diskriminierung, eingeladen hatte. Mittelpunkt der Veranstaltung stellte entsprechend der Aufforderung durch die Vereinten Nationen der persönliche Austausch der Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften sowie das gemeinsame Bekenntnis zum Frieden und gegen jegliche Form religiös motivierter Gewalt dar, welches in einem gemeinsamen Foto aller Religionsvertreter festgehalten wurde. „Wir wollen den positiven Beitrag der Religionsgemeinschaften für die Gesellschaft unterstreichen und uns gegen die Verfolgung von Menschen aufgrund ihres Glaubens aussprechen“, so die Veranstalterin.

Erschienen in DONAUSTADT ECHO Bezirkszeitung: PolitikerInnnen aus der Donaustadt stellen Ihre Ideen vor! ;UNO-Gedenktags für Opfer religiös motivierter Gewalt. Nr.45 3/2019

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