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Besuch des Kinderhospizes Netz – Betrieb darf nicht von Spenden abhängen
8. Oktober 2020
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Es darf nicht sein, dass ein Kinderhospiz nur dann geöffnet ist, wenn es dafür ausreichend Spendenaufkommen gibt! Nach einem Hilferuf des Kinderhospizes „Netz“ in Wien-Meidling besuchten ÖVP-Familiensprecher Abg. Norbert Sieber und ich diesen Ort der Menschlichkeit, Zuwendung und Fürsorge. Wir brauchen die im Regierungsprogramm im Rahmen der Pflegereform angekündigte Regelfinanzierung für Hospiz- und Palliativeinrichtungen für Kinder und Erwachsene. Dabei gilt es, in der Querschnittsmaterie zwischen Sozialem und Gesundheit sowie Sozialversicherungen auf Bundes- und Landesebene einen gemeinsamen Weg zu finden. Dazu unsere Presseaussendung:

Kugler/Sieber: Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung auf sichere Beine stellen

ÖVP-Familiensprecher und ÖVP-Menschenrechtssprecherin besuchten Kinderhospiz Netz in Wien-Meidling

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Die Arbeit eines Kinderhospizes ist von unschätzbarem Wert. Die Kinder, die sonst teilweise auf der Intensivstation behandelt werden müssten, können zu Hause in einem gut betreuten Umfeld leben, sagten heute, Donnerstag, ÖVP-Familiensprecher Abg. Norbert Sieber und ÖVP-Menschenrechtssprecherin Abg. Gudrun Kugler anlässlich ihres Besuches im Kinderhospiz Netz in 1120 Wien-Meidling. Das Kinderhospiz in Meidling bietet sowohl ein „Tageshospiz“ als auch ein mobiles Kinder-Palliativteam und Kinder-Hospizteam an.

„Es ist eine zentrale Aufgabe, die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft aufzufangen. Diese wesentliche Aufgabe darf nicht allein von Spenden abhängen. Es darf auch nicht sein, dass ein Kinderhospiz nur dann geöffnet ist, wenn es dafür ausreichend Spendenaufkommen gibt“, so Sieber.

Es gehe um die Lebensqualität der betroffenen Kinder, aber auch um Unterstützung ihrer Eltern, die oft schweren Belastungen ausgesetzt seien, und um die Geschwister, die aufgrund der herausfordernden Situation manchmal zu kurz kämen, so die beiden Abgeordneten.

Kugler: „Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Wir dürfen niemanden zurücklassen! Wir brauchen die im Regierungsprogramm im Rahmen der Pflegereform angekündigte Regelfinanzierung für Hospiz- und Palliativeinrichtungen für Kinder und Erwachsene. Dabei gilt es, in der Querschnittsmaterie zwischen Sozialem und Gesundheit sowie Sozialversicherungen auf Bundes- und Landesebene einen gemeinsamen Weg zu finden.“

Auch in der parlamentarischen Enquetekommission „Würde am Ende des Lebens“ 2015 wurde die Regelfinanzierung als Ziel einstimmig beschlossen. Im Finanzausgleich wurden bisher 90 Millionen Euro für Palliativ- und Hospizversorgung vorgesehen.

(Schluss)

OTS Online-Version: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201008_OTS0237/kuglersieber-finanzierung-der-hospiz-und-palliativversorgung-auf-sichere-beine-stellen

Im Bild (v.l.n.r.): Gudrun Madl (Leitung Kinderpalliativteam), Abg. Gudrun Kugler, Sabine Reisinger (gf. Obfrau), Abg. Norbert Sieber, Irene Eberl (stv. Obfrau)

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