Das ÖVP Parteiprogramm für christliche Werte
28. September 2015
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Highlight 1 aus dem ÖVP-Parteiprogramm 2015: „Die Würde des Menschen ist in allen Phasen des Lebens unverletzlich und kommt jedem Menschen unabhängig von Alter, Rasse, Geschlecht, Besonderheiten oder Fähigkeiten, von Umständen oder Situationen zu, da sie eine Konsequenz des Menschseins ist. Daher gibt es keinen Zustand, der einem Menschen seine Würde verleiht oder ihn dieser beraubt. Der Mensch ist in Gemeinschaften eingebunden, die für ihn Verantwortung tragen und für die er Verantwortung trägt. Die erste und wichtigste Gemeinschaft für Menschen ist die Familie.“

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Highlight 2 aus dem ÖVP-Parteiprogramm 2015: „Wir sind Österreichs Familienpartei. Das Wohl der Kinder hat Vorrang vor allen anderen Interessen. Unser Leitbild sind Familien mit Kindern (Vater, Mutter, Kind) als Grundlage und Kern der Gesellschaft, wo Generationen füreinander Sorge tragen. Wir schreiben den Menschen aber nicht vor, wie sie zu leben haben.“

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Highlight 3 aus dem ÖVP-Parteiprogramm 2015: „Wir anerkennen und schätzen die unersetzbaren Aufgaben der Familien für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Die Familie ist der erste Ort für Sozialisation und Erziehung: In der Familie werden Individualität, Gemeinsinn und Werthaltungen vermittelt. Von diesen Voraussetzungen leben Gesellschaft und Demokratie. Wir setzen uns für eine familienfreundliche Gesellschaft ein, in der die Bedürfnisse der Familien Gestaltungsprinzip der relevanten Politikbereiche sind.“

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Highlight 4 aus dem ÖVP-Parteiprogramm 2015: „Wir wollen Mütter und Väter mit Kindern bestmöglich unterstützen. Deshalb treten wir für die Entlastung der Familien ein. Es soll Wahlfreiheit für Familien geben, wie sie Kinder betreuen und wie sie Familie und Beruf vereinbaren. Die Kinderbetreuung innerhalb der Familie darf gegenüber der institutionellen Kinderbetreuung nicht schlechter gestellt werden. Wir setzen uns für qualitativ hochwertige, bedarfsorientierte Kinderbetreuung ein.“

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Highlight 5 aus dem ÖVP-Parteiprogramm 2015: „Wir haben eine uneingeschränkte Achtung vor dem menschlichen Leben – dem geborenen und dem ungeborenen. Die Menschenwürde ist für uns in keiner Lebensphase verhandelbar. Wir lehnen den Schwangerschaftsabbruch ab. Politik und Gesellschaft haben jene Bedingungen zu schaffen, die Abtreibungen vorbeugen. Daher ist auch eine umfassende anonymisierte Statistik über die Zahlen und Motive der Abtreibungen zu schaffen. Beratung und Hilfe für Schwangere in Konfliktsituationen ist die Grundlage jeder glaubwürdigen Politik zum Schutze des ungeborenen Lebens. In der strafrechtlichen Verfolgung betroffener Frauen erblicken wir jedoch keine geeignete Lösung. In der derzeit geltenden Fristenregelung muss krankes oder behindertes Leben geschützt werden.“

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Highlight 6 aus dem ÖVP-Parteiprogramm 2015: „Wir bekennen uns zur Würde jedes Menschen am Ende des Lebens. Jeder Sterbende ist ein Lebender – bis zuletzt. Niemand darf am Ende seines Lebens allein gelassen werden. Dies bedeutet für uns, ein Klima der Mitmenschlichkeit zu fördern und insbesondere die Hospiz- und Palliativversorgung flächendeckend auszubauen. Als Instrumente der Selbstbestimmung fördern wir die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht. Es darf keine Übertherapierungen gegen den Willen eines Patienten geben. Sterbehilfe lehnen wir hingegen entschieden ab. Einen Menschen zu töten oder die gesetzliche Rechtfertigung dafür zu liefern, hat für uns nichts mit Barmherzigkeit zu tun.“

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1 comment

  1. Die Vorstellung, die ÖVP sei eine Partei, die man als Christ noch wählen könnte, hat sich für mich mit der Verabschiedung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (und auch durch den stetigen Ausbau des Überwachungsstaates, der auch von der ÖVP vorangetrieben wird) ad absurdum geführt. Als Christ steht man heute bei politischen Wahlen leider stets vor einem riesigen Scherbenhaufen der Menschlichkeit und man weiß, dass man nur zwischen dem einen oder anderen Übel wählen kann. Schade. Ich fürchte, dass es unter der gegenwärtigen Führung der ÖVP eine Illusion ist, die Partei von innen her wieder zu christlichen Werten zurückzuführen. Aber ich wünsche Ihnen trotzdem alles Gute dafür, auch wenn ich diesbezüglich sehr pessimistisch bin.

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