Nationalratsitzung
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Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung gesichert!
18. November 2020
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Antrag eingebracht! Ich danke unserem Familiensprecher Norbert Sieber und freue mich sehr, dass dieses wichtige Anliegen nun parlamentarisch auf den Weg gebracht wurde! Hier der Link zum Antrag.

Presseaussendung der Katholischen Presseagentur:

Österreich/Langzeitpflege/Politik/Soziales/Medizin & Gesundheit/Hospiz
Hospiz- und Palliativversorgung: Antrag im Parlament

utl: Allparteienantrag will Sicherstellung der Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung auf Bundes- wie Landesebene rasch umsetzen – Antrag wird am 1. Dezember im Familienausschuss behandelt=

Wien, 20.11.2020 (KAP) Einen wichtigen Schritt hat die Sicherstellung der Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung, insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, genommen: Ein von allen Parteien getragener Entschließungsantrag wird am 1. Dezember im Familienausschuss des Nationalrats behandelt. Unterstützt wurde der Entschließungsantrag von Barbara Neßler (Die Grünen), Petra Wimmer (SPÖ), Edith Mühlberghuber (FPÖ), Michael Bernhard (NEOS) und Norbert Sieber (ÖVP). Initiiert wurde der Antrag von VP-Familiensprecher Sieber und VP-Menschenrechtssprecherin Gudrun Kugler, die den Allparteienantrag am Dienstag im Nationalrat eingebracht haben.

Ziel sei es, die im Rahmen der Pflegereform vorgesehene Regelfinanzierung für Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder und Erwachsene schnell umzusetzen, heißt es in dem Antrag. Auf Bundes- wie auf Landesebene solle die „Querschnittmaterie zwischen Sozialem und Gesundheit sowie Sozialversicherung“ rasch zur Umsetzung kommen.

Die Hospiz- und Palliativversorgung versuche, Menschen mit unheilbaren Krankheiten ein Leben in guter Qualität und ein Lebensende in Würde zu ermöglichen, heißt es im  Allparteienantrag. Speziell für betroffene Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien seien (teil-)stationäre Einrichtungen und mobile Teams von „unschätzbarem Wert“ und würden deren Lebensqualität verbessern. Gerade in der aktuellen Covid-19-Zeit seien pädiatrische Hospiz- und Palliativeinrichtungen „wichtig und wertvoll für die Familien, um nicht ganz in Isolation zu geraten und völlig auf sich selbst gestellt zu sein“, beschreiben die Unterstützer die Hintergründe des Antrags.

Unterstützt wird das Anliegen auch von der Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich, Waltraud Klasnic: „Dieser Antrag ist ein wichtiger Schritt für den Schutz des Lebens in Menschenwürde bis zur letzten Stunde in einer leistbaren und flächendeckenden Form“, wird Klasnic in einer Aussendung des ÖVP-Parlamentsclubs zitiert.

Auch in der parlamentarischen Enquetekommission „Würde am Ende des Lebens“ 2015 wurde die Regelfinanzierung als Ziel einstimmig beschlossen. Im Finanzausgleich wurden bisher 90 Millionen Euro für Palliativ- und Hospizversorgung vorgesehen.

(ende) lil/gpu/

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ÖVP/Entschließung/Kinderhospiz/Sieber/Wöginger

Sieber und Wöginger: Gemeinsamer Antrag sichert Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung

Utl.: ÖVP-Familiensprecher und ÖVP-Sozialsprecher: Rasche Umsetzung der Regelfinanzierung =

Wien (OTS) – Ein Entschließungsantrag aller Fraktionen zielt darauf ab, die im Rahmen der Pflegereform vorgesehene Regelfinanzierung für Hospiz- und Palliativeinrichtungen für Kinder und Erwachsene rasch umzusetzen. „Wir wollen auf Bundes- und Landesebene gemeinsam danach trachten, gerade in Zeiten der Covid-19-Pandemie, in dieser Querschnittsmaterie zwischen Sozialem und Gesundheit sowie Sozialversicherungen zu einer raschen Umsetzung zu kommen“, sagt ÖVP-Familiensprecher Abg. Nobert Sieber, dank dessen Initiative der Entschließungsantrag entstanden ist und eingebracht wurde. ÖVP-Sozialsprecher und Klubobmann August Wöginger hat sich im Rahmen der Pflegereform sehr für diesen Schritt eingesetzt und freut sich nun über die Einbringung des Allparteien-Antrages.

Besonderen Dank richten Wöginger und Sieber in diesem Zusammenhang an die Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich, Waltraud Klasnic, die sich gemeinsam mit Dr. Elisabeth Pittermann im von der Bundesregierung eingerichteten Hospizforum im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung außerordentlich engagiere und das Zustandekommen des Antrages entsprechend unterstützt hat. Waltraud Klasnic: „Dieser Antrag ist ein wichtiger Schritt für den Schutz des Lebens in Menschenwürde bis zur letzten Stunde in einer leistbaren und flächendeckenden Form.“

Die Hospiz- und Palliativversorgung versucht, Menschen mit unheilbaren Krankheiten ein Leben in guter Qualität und ein Lebensende in Würde zu ermöglichen, erläutert Sieber. Vor allem für betroffene Kinder und Jugendliche und deren Familien ist dies von unschätzbarem Wert. Durch (teil)stationäre Einrichtungen und mobile Teams können Kinder zu Hause in familiärer Umgebung anstatt im Spital betreut werden, was ihre Lebensqualität erhöht. Dies bietet zum Beispiel der Verein „Kinderhospiz Netz“ an. Für Eltern und Geschwister bedeutet diese Unterstützung die Möglichkeit zum „Durchatmen“. Sieber: „Familien, die von solchen Schicksalen betroffen sind, leisten Unglaubliches. Gerade in unserer herausfordernden Covid-19-Zeit sind pädiatrische Hospiz- und Palliativeinrichtungen wichtig und wertvoll für die Familien, um nicht ganz in Isolation zu geraten und völlig auf sich selbst gestellt zu sein. Daher haben wir den Entschließungsantrag eingebracht.“

In dem Entschließungsantrag heißt es: „Die zuständigen Mitglieder der Bundesregierung werden ersucht, die Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder und Erwachsene im Rahmen der Pflegereform möglichst rasch in die Regelfinanzierung überzuführen, sowie den Ausbau von Hospiz- und Palliativangeboten weiter voranzutreiben. Weiters wird ersucht, mit den Ländern und Sozialversicherungen die zur Umsetzung notwendigen Gespräche zu führen.“

Der Antrag wird nun in der nächsten Sitzung des Familienausschusses am 1. Dezember 2020 behandelt. (Schluss)

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