Für mehr E-Autos im Wiener Fuhrpark
27. Juni 2017
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Die Ansätze zur mehr E-Mobilität nehmen an Fahrt auf. Immer noch gibt es aber Hemmschwellen, die einen Durchbruch dieser nachhaltigen Transporttechnologie verhindern. Hierzu zählt die Befürchtung der Autofahrer, dass die E-Fahrzeugtechnologie Technologie noch nicht ausgereift ist. Auch bei Einführung anderer richtungsweisender, neuer Technologien hat sich gezeigt, dass ihr Durchbruch davon abhängt, dass in der Anfangsphase möglichst viele Nutzer diese Technologie plakativ nutzen und damit ihre Einsatzfähigkeit dokumentieren. Diese Pionierfunktion kann vor allem in Wien die öffentliche Hand übernehmen.

Die Stadt Wien besitzt einen beachtlichen Fuhrpark, der durchaus auch auf E-Mobilität umgestellt werden könnte. Derzeit sind bei der Stadt Wien ca. 1.000 Fahrzeuge im Einsatz, das entspricht einem Anteil von weniger als einem Sechstel. Um hier mittels einer Vorbildfunktion beim E-Mobility-Einsatz einen Förderimpuls für die vermehrte private Anschaffung von E-Autos zu schaffen, aber auch um einen Nachfrageeffekt auszulösen, sollte ein größerer Anteil von Fahrzeugen im Magistratseinsatz als bisher aus E-Autos bestehen.

Ich fordere die zuständige amtsführende Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke auf, dafür Sorge zu tragen, dass in Hinkunft in Wien ein Viertel des Fuhrparks aus E-Fahrzeugen besteht. Die Ankaufspolitik der Stadt Wien einschließlich jener der Wiener Linien soll in diesem Sinne neu ausgerichtet werden.

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