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Nationalratsitzung
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Nein zum Matic-Bericht
28. Juni 2021
7
Matic-Report: SPÖ, Grüne und NEOS:
❗ für Abtreibung als Menschenrecht und „Gesundheits“-maßnahme
❗ für die Einschränkung der Gewissensfreiheit
❗ ist die Subsidiarität selektiv egal
Mein Zugang ist:
✅Schwangerschaft ist keine Krankheit und Abtreibung weder Gesundheitsdienstleistung noch Menschenrecht.
✅Ja zum Kind ermöglichen und die Zahl der Abtreibungen senken
✅Gewissensfreiheit hochhalten und unterschiedliche Zugänge respektieren
✅altersadäquate Sexualerziehung
✅Unterstützung von Familien
✅Kompetenzbereich der Mitgliedsstaaten respektieren
Die Politik soll, wie im Alternativvorschlag der Europäischen Volkspartei angeführt:
➡️alle möglichen Maßnahmen setzen, um die Zahl an Abtreibungen zu reduzieren
➡️Gesundheitsmaßnahmen rund um Fertilität, Schwangerschaft und Mutterschaft weiter ausbauen
➡️durch Unterstützungsmaßnahmen für Familien die Zukunft Europas positiv gestalten
➡️Sexualerziehung mit einem altersgerechten Zugang, der einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität fördert, unterstützen
➡️die demographische Herausforderung Europas ernst nehmen und fertilitätsfördernde Maßnahmen unterstützen.
Leider fand dieser Vorschlag keine Mehrheit.
Stimmen zur Debatte:
„Abtreibung als Gesundheitsmaßnahme und als Menschenrecht einzustufen, entwürdigt das ungeborene Kind und ist ethisch unhaltbar.“
– Erzbischof Franz Lackner –
„Für mich war, ist und wird Abtreibung kein Menschenrecht. Es gibt ein universelles Recht auf Leben, aber kein generelles Recht auf Abtreibung. Abtreibung kann und darf daher auch nie generell, sondern ausschließlich subsidiär und individuell geregelt werden.“
– MEP Othmar Karas –
„Für Ärztinnen und Ärzte und medizinisches Personal wird es [durch die Resolution] wesentlich schwieriger werden, sich auf die Gewissensfreiheit zu berufen – also das bisherige Recht auf Verweigerung, Abtreibungen vorzunehmen oder daran mitzuwirken.“
– Aktion Leben Generalsekretärin Martina Kronthaler –
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7 comments

  1. Viele Unterstutzer aus allen Teilen der Gesellschaft sind zum Marsch gekommen, um sich fur diese so wichtige Sache auszusprechen, unter Anderem S. Exz. der emeritierte Diozesan-Bischof Klaus Kung, S. Exz. Weihbischof Athanasius Schneider aus Karaganda, die Nationalratsabgeordneten Gudrun Kugler und Norbert Sieber (beide OVP), sowie die Landtagsabgeordnete Caroline Hungerlander (OVP).

  2. Tötung auf Verlangen, Recht auf Abtreibung – was kommt als Nächstes? Euthanasie? Eine fürchterliche Vorstellung, wohin die Menschheit steuert! Ein vollkommen verdrehtes Menschenbild entsteht gerade mit einer erschreckenden Geschwindigkeit – der Mensch darf sich aussuchen, ob er Mann oder Frau oder ohne Geschlecht ist! Wollen wir tatsächlich GOTT-LOS werden? Die Gefahr ist gross…

  3. Dr. Ferdinand Faber

    Ich danke für diese Initiative für Lebensschutz.
    Ich empfinde es als eine Schande, dass wir einen Bundespräsidenten und die USA einen Präsidenten haben, die Abtreibungsbefürworter sind.

  4. Brigitte Schwarz

    Ja, es ist unglaublich wie Menschverachtende Trends Schule machen und noch dazu als gute Tat und Hilfe dargestellt werden !!
    Habe eine dringende Frage: Wie kommt es, dass über den Marsch fürs Leben vor der Abstimmung, weder im Fernsehen, noch in den Medien irgendeine Notiz erschien ???
    Was kann der Grund dafür sein.
    Bitte um Ihre geschätzte Antwort. Ich war dabei und Sie waren auch mit.

    Mit besten Grüßen

    1. Liebe Frau Schwarz,
      vielen Dank für Ihr Kommentar. Ihr Frustration ist verständlich!
      Die mediale Dynamik folgt ihren eigenen Regeln…! Umso wichtiger ist es sich am medialen Diskurs mit Leserbriefen und Feedback an die Medien zu beteiligen und genau diese Fragen an die Verantwortlichen zu stellen.
      Vielen Dank für Ihren Einsatz!
      Team Dr. Gudrun Kugler

  5. Margarethe Salzinger

    DANKE, dass sie einer großen Mehrheit von Wählern , die leider zu oft schweigend bleiben, eine Stimme verleihen.

    Margarethe Salzinger

  6. Herzlichen Dank für diese klare und starke Stellungnahme!
    mit freundlichen Grüßen,
    Renate Amesbauer