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Uiguren-Lager in China: Handlungsbedarf der internationalen Staatengemeinschaft
19. November 2019
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„Absolut keine Gnade“… So behandelt China die Minderheit der Uiguren. Das von der New York Times veröffentlichten Dokument – „das bedeutendste Leak aus der Kommunistischen Partei seit Dekaden“ – bestätigt, was Menschenrechtsorganisationen schon lang beobachten: Die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren durch die chinesische Regierung hat ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Etwa eine Million Uiguren sind in chinesischen Lagern inhaftiert und dort Misshandlungen und Folter ausgesetzt.

In dem mehr als 400 seitigem Dokument, das aus Reden des Präsidenten und anderen Staatsoberhäuptern sowie Anweisungen zur Überwachung und Kontrolle der Uiguren besteht, fordert Präsident Xi Jinping ein hartes Vorgehen und  „absolut keine Gnade“ gegenüber der muslimischen Minderheit.

Im Oktober war Österreich Mitunterzeichner einer gemeinsamen Stellungnahme von 23 Staaten, in der die chinesische Regierung aufgefordert wurde „von der willkürlichen Inhaftierung von Uiguren und Angehörigen anderer muslimischer Gemeinschaften Abstand nehmen“.

Wir müssen den Druck auf die chinesische Regierung erhöhen! Wir müssen ein Ende der Verfolgung der Uiguren sowie ein Ende der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in China mit Nachdruck einfordern!

Quellen:

https://www.tagesschau.de/ausland/china-leak-uiguren-101.html

https://www.nytimes.com/interactive/2019/11/16/world/asia/china-xinjiang-documents.html

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/welt/2035867-23-Laender-kritisieren-China-wegen-Uiguren.html

Weitere Beiträge zur Menschenrechtssituation in China:

Österreich kritisiert China für Rückführung nordkoreanischer Flüchtlinge

Menschenrechte? Eine chinesische Delegation zu Besuch bei den MR-Sprechern der Parlamentsfraktionen

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1 comment

  1. Vielen Dank für Eure Arbeit, um auf das schreckliche Unrecht aufmerksam zu machen, das das Volk der Uiguren erleiden muss. Ich bete für diese Menschen und hoffe, dass Geflüchteten aus diesem Volk, die es nach Österreich geschafft haben, Gehör geschenkt wird.