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Nationalratsitzung
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Wiederwahl als Bezirksparteiobfrau in der Donaustadt
23. April 2022
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ÖVP Donaustadt: Gudrun Kugler als Bezirksparteiobfrau bestätigt

Utl.: Verkehrsgeplagt, Parkpickerl-bedrängt und zubetoniert: Donaustadt muss Gartenstadt bleiben – Landesparteiobmann Karl Mahrer gratuliert zur Wiederwahl (Wien, am 22. April 2022)

Beim 30. ordentlichen Bezirksparteitag der Neuen Volkspartei Donaustadt wurde Gudrun Kugler als Obfrau der ÖVP Donaustadt wiedergewählt. Für die Nationalratsabgeordnete beginnt nun die zweite Periode als Chefin der Bezirkspartei. Als Stellvertreter wurden Bezirksvorsteherstellvertreterin Gerda Müller, Bezirksrat Thomas Huger und Bauernbundobmann Martin Flicker gewählt.

In ihrer Rede blickte Kugler auf vier Jahre als Bezirksparteiobfrau zurück: „Wir konnten Bezirksvorsteherstellvertreter werden, das Nationalratsgrundmandat mit noch besserem Ergebnis wiedererringen, zwei Gemeinderäte für die Donaustadt ins Rathaus schicken und die Zahl der Bezirksräte von 4 auf 12 verdreifachen.“

Durch Bürgernähe und den unermüdlichen Einsatz für den Erhalt der Lebensqualität in der Donaustadt konnte Kugler mit ihrem Team in der vergangenen Periode etliche Schwerpunkte im Bezirk setzen. „Wir sind mit den aktuellen Entwicklungen im Bezirk wie z.B. der Einführung des undifferenzierten Parkpickerls oder der gnadenlosen Verbauung sehr unzufrieden. Die Menschen im Bezirk sind verkehrsgeplagt und Parkpickerl-bedrängt und werden zubetoniert“, erklärt Kugler. Seit Jahrzehnten besteht die Volkspartei Donaustadt mit gleicher Gültigkeit darauf, dass die „Donaustadt Gartenstadt bleiben muss“. „In Anbetracht einer Zuwachsrate von fast 25% innerhalb eines Jahrzehntes müssen wir als Interessensvertreter der Menschen im Bezirk auftreten“, so die wiedergewählte Bezirksparteiobfrau.

Verkehrssituation in der Donaustadt verbessern

„Ohne Lobautunnel sind große Teile unseres Bezirks von der Teilhabe am Leben in der Stadt abgeschnitten“, so die Juristin weiter. Deshalb sei sie froh, dass Ministerin Gewessler seit Auftauchen gewichtiger Rechtsfragen in Bezug auf ihre Vorgehensweise nicht mehr von „abgesagtem“ sondern nur mehr von „ruhend gestelltem“ Tunnel spräche. „Auch Elektroautos brauchen Straßen, und wir brauchen den Lobautunnel,“ so Kugler.

Dünn besiedelte Einfamilienhaus-Gebiete am Stadtrand bei der Parkraumbewirtschaftung wie die Straßen rund um den Stephansdom zu behandeln, sei schlichtweg fachlich falsch, erklärte Kugler weiter und betonte, im Rahmen der angekündigten Evaluierungen von Bezirksgebieten „keinen Stein auf dem anderen zu lassen, um bessere Lösungen für die Donaustädterinnen und Donaustädter zu erreichen.“ Auch auf die Situation der Unternehmen, Lehrer, Pfleger und Zweitwohnsitzler, Pfleger und Ehrenamtlichen wies sie hin.

Gratulation von Landesparteiobmann Karl Mahrer

Landesparteiobmann Stadtrat Karl Mahrer gratuliert Gudrun Kugler und dem gewählten Team zur Wahl: „Ich gratuliere unserer Nationalratsabgeordneten Gudrun Kugler ganz herzlich zu ihrer Wiederwahl als Bezirksparteiobfrau der ÖVP Donaustadt! Ihr unermüdlicher Einsatz für die Donaustädterinnen und Donaustädter wurde mit dieser Wiederwahl anerkannt und ich freue mich darauf, die gute Zusammenarbeit mit Gudrun und ihrem Team fortzusetzen!“

Die Herausforderungen der kommenden Monate und Jahre seien enorm, so Kugler abschließend. Nun müsse man das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen, „17 politisch motivierte Anzeigen haben Karrieren ruiniert, bevor sie eingestellt wurden. Es ist Zeit für die Krispers und Krainers dieser Republik, sich dafür zu entschuldigen!“
Die Politik solle sich nun um Krisenbewältigung kümmern: „Wir müssen zu einem konstruktiven gesellschaftlichen Dialog zurückzukehren und den Weg der Mitte, der leistungsorientiert und gleichzeitig christlich-sozial ist, fortsetzen. Auf all die Krisen müssen wir nun die richtigen Antworten finden: Das verlangt von uns allen viel und wir werden unser Bestes geben!“

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